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Die folgende Beschreibung gibt einen kurzen Leitfaden um DIVERA 24/7 PRO selber in den Grundeinstellungen zu konfigurieren.

Ihr DIVERA 24/7 PRO Account wurde bereits durch unseren Support angelegt und vorkonfiguriert mit Standardeinstellungen und einigen Beispielen. Dies dient lediglich dazu Ihnen eine schnellen Überblick zu bieten. Die komplette Konfiguration kann verändert und an ihre konkreten Bedürfnisse angepasst werden. Unsere Empfehlungen sind kein MUSS, sie basieren auf mehrjähriger Erfahrungen und Kontakten mit unseren Nutzern, Einheiten, Konfigurationen und Fragen an den Support.

Die folgenden Einstellungen können nur durch einen zentralen Administrator vorgenommen werden. Diese wurde durch unser Support-Team angelegt. Nutzer mit Verwaltungsrechten in den Standorten können diese Konfigurationen nicht durchführen.

Fahrzeuge

Legen Sie hier alle Fahrzeugtypen an, die sie benötigen, keine konkreten Fahrzeuge. Diese werden später in den Standorten angelegt.

Typen sind beispielsweise: GKW, Lkw, MTW, HLF, Boot usw.

Hier können Sie auch die Mindestbesatzung für einen Fahrzeugtyp definieren und ggfs. ein Qualifikationsprofil. Diese Einstellungen entscheiden später in der zentralen Ansicht darüber ob die Anzeige: Fahrzeug ist einsatzbereit erscheint oder nicht.

Legen Sie hier nur die Typen an die Sie auch benötigen bei

-          Der Prüfung ob Einsatzbereit oder nicht

-          Der Alarmierung.

Empfehlung: Legen Sie im ersten Schritt nur eine Personenanzahl fest und die unbedingt notwendigen Qualifikationen wie z.B. 1 x Maschinist mit Führerscheinklasse C oder CE. Sie können das Qualifikationsprofil später noch weiter verfeinern.

Zeiträume

Definieren Sie hier alle Zeiträume die benötigt werden. Nicht jede Einheit muss später alle definierten Zeiträume nutzen. Sie können aus den festgelegten auswählen.

Empfehlung: Bennen Sie gleiche Status auch mit gleicher Bedeutung.  Nennen Sie nicht einen Status „5 Minuten“ und einen anderen „Fünf Minuten“.  Belegen Sie Status mit gleicher Bedeutung nicht mit unterschiedlichen Farben, dass verwirrt die Nutzer.  Wir empfehlen alle Status die eine „Nicht Einsatzbereitschaft“ zur Folge zu haben unter dem Status „Nicht einsatzbereit“ abzuwickeln und nicht „Krank“ „Urlaub“ „Bin nicht da“ etc. zusätzlich anzulegen.

Ein Status „Ich komme“ oder „Alarm gesehen“ macht nur bedingt Sinn. Wenn jemand einen Alarm quittiert wird dies im Alarmierungsfall als Glocke auf dem Monitor dargestellt. Ein zusätzlicher Status macht die Monitore häufig unübersichtlich. Wenn jemand signalisiert das er den Alarm wahrgenommen hat ist es besser direkt den Status mit dem aktuellen Zeitfenster auszuwählen z.B. 8 Minuten oder 1h. Dann sehen die Kollegen/Führungskräfte nicht nur ob jemand kommt, sondern auch sofort wann.

Taktische Einheiten

Hier können Sie taktische Einheiten definieren. Diese benötigen Sie später um die Schutzziele zu monitoren. Die taktischen Einheiten entscheiden darüber welche Farben im zentralen Monitor angezeigt werden.

Konkretes Beispiel:

Wenn nur zwei Einsatzkräfte einsatzbereit sind, bleibt die Farbe des Monitors rot, wenn der taktischen Einheit „Staffel „die Farbe Orange zugewiesen wurde und die Vorgabe erfüllt ist, zeigt der Monitor das jeweilige Schutzziel im zentralen Monitor mit orange an.

Wenn dann im weiteren Zeitfenster die Vorgaben der taktischen Einheit z.B. Zug erfüllt sind ändert sich die Monitoranzeige in die zugewiesene Farbe der taktischen Einheit Zug.

Empfehlung

Auch bei den taktischen Einheiten können sie ein sehr detailliertes Qualifikationsprofil hinterlegen wie bei den Fahrzeugen. In der ersten Zeit der Nutzung empfehlen wir hier auch nur die Mindestvorgaben zu machen und diese dann später weiter zu konkretisieren, wenn sie Erfahrungen gesammelt haben mit DIVERA 24/7 und wissen wie sie das Programm nutzen.

Beispiel: Staffel: 6 Personen, davon ein Gruppenführer und vier AGT, ggf. Führerschein C

Keine weitere Differenzierung wie: Ein Gruppenführer mit AGT-Qualifikation und Sprechfunker und G26.3

 

Schutzziele

Hier stellen Sie die verschiedenen Schutzziele für die einzelnen Standorte ein. Wenn Sie eine einheitliche Organisation sind, reicht in der Regel ein Schutzziel wie z.B. das AGBF-Schutzziel das auf alle Standorte angewendet wird. Wenn Sie über mehrere Standorte verfügen, die ein anderes Schutzziel haben, wie z.B. eine Sondereinheit Bergrettung oder einen Stab können Sie dieses hier einstellen.

Dazu legen Sie bei jedem Schutzziel fest, welche Stärken -das sind die taktischen Einheiten- in welchen Zeitfenstern geprüft werden sollen. Beim AGBF Schutzziel wäre das z.B. Staffel, Gruppe, Zug in den Zeitfenstern 5 und 8 Minuten. Bei einem Stab könnte das z.B. Kern-Stab und erweiterter Stab in den Zeitfenstern 60 Minuten und zwei Stunden sein.

Standorte

Nachdem Sie jetzt alle Grundeinstellungen vollzogen haben bzw. die vorangestellten geprüft und ggfs. erweitert oder verändert haben, können Sie ihre Standorte anlegen.

Schauen Sie sich dazu als erstes einen bereits angelegten Standort an um die Systematik zu verstehen.

Legen Sie jetzt einen neuen Standort an mit der postalischen Adresse der Wache, der Unterkunft etc. Diese Adresse wird später dazu genutzt die Wache auf dem Alarmmonitor korrekt anzuzeigen.

Legen Sie danach fest, welche Daten bei einer Alarmierung an die Apps der Nutzer übertragen werden. Wenn Sie keine automatische Schnittstelle nutzen und die Alarmierungen manuell eingeben, können Sie ‚Alle Informationen‘ übertragen und jedes Mal selber bei der Eingabe bestimmen welche Daten übertragen werden.

Bei den Vorgaben des Standortes können sie jetzt die konkreten Fahrzeuge anlegen. Dazu wählen Sie den jeweiligen Fahrzeugtyp aus und weisen dem Fahrzeug ein polizeiliches Kennzeichen und einen Funkrufnamen zu.

Danach wählen Sie die Qualifikationen aus die der jeweilige Standort benötigt. Wählen Sie nur die notwendigen aus, dies erleichtert den Einheitsführern das Anlegen ihrer Nutzer.

Weisen Sie dem Standort das jeweilige Schutzziel zu und die benötigten Zeiträume. Hier können Sie jetzt aus den vordefinierten Zeiträumen auswählen.

Bei Bedarf können Sie hier noch Vorgaben machen zum Verfallsdatum des Status des jeweiligen Nutzers. Dies verhindert falsch positive Anzeigen in den Stärkeangaben. Wenn Sie hier z.B. 12h als Ablaufzeit einstellen muss jeder Nutzer innerhalb von 24h mindestens zweimal seinen Status aktualisieren. Sonst fällt er automatisch auf den Wert zurück, den Sie hier vorgeben.; in der Regel „Nicht einsatzbereit“

Weiteres Vorgehen

Damit sind die wesentlichen Merkmale der DIVERA 24/7 PRO Version nun konfiguriert. Die Konfiguration der Standorteinstellungen erfolgt jetzt wieder analog zur DIVERA 24/7 ALARM Version. Unterschied ist jetzt nur, das zentrale Vorgaben z.B. zur Alarmierung nicht von den Standorten verändert werden können, sondern nur durch die zentrale Administration.

Sie können jetzt in dem jeweiligen Standort den lokalen Administrator anlegen als Benutzer und diesem die Zugangsdaten zusenden. Diese kann sich dann unter www.divera24/7.com einloggen und seinen Standort administrieren. Dazu legt er als erstes die Benutzer an, hierbei hilft die Importfunktion Zeit- und Aufwand zu sparen,  danach legt man die Warnschwellen, dann die Monitore  und zum Schluss die Gruppen an.

Migration bestehender Einheiten

Sofern Standorte die Sie in der PRO angelegt haben bereits als DIVERA 24/7 FREE oder ALARM EInheit bestehen können wir die Nutzerdaten migrieren. Somit ersparen Sie sich das erneute eingeben von EInsatzkräften, Qualifikationen etc.

Bitte füllen Sie dazu das Formular aaus und senden uns dieses an support@divera247.com. In Ansprache mit Ihnen werden wir dann die Einheiten in den neuen Account überführen.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an support@divera247.com wenden oder ihren persönlichen Ansprechpartner.

 





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