Der Alarmserver bietet als Zusatzmodul die Möglichkeit Alarmierungen automatisiert mittels E-Mail auszulösen. Dazu generiert DIVERA 24/7 spezifische E-Mail Adressen, die Sie nur noch an die Leitstelle übermitteln müssen. Auf diese Weise kann die Alarmierung von Einheiten und deren Gruppen erfolgen. Je nach Bedarf können Untereinheiten und/oder Gruppen alarmiert werden.

Vorteile im Überblick:


Direkte Alarmierung der Einheit über die Leitstelle
Direkte Alarmierung von Gruppen
Standortübergreifende Alarmierung über die Leitstelle (PRO)
Texterkennung für übersichtliche Alarmierungen
Gezielte Alarmierung mittels RIC für Einheiten, Gruppen und Fahrzeuge
Differenzierungsmöglichkeit zwischen Alarmierungen und Mitteilungen der Leitstelle
Schutz vor Mehrfachalarmierung


Der folgende Artikel bietet eine Kurzanleitung zum Einrichten des Alarmservers und gibt einen Überblick über die Einstellmöglichkeiten.

Aufrufen der Einstellungen


Nach der Buchung des Zusatzmoduls wird Ihnen als Administrator unter Verwaltung > Schnittstellen der Alarmserver zur Verwaltung freigeschaltet. Mit einem Klick auf das Zahnrad gelangen Sie zu den Einstellungen.

Die Grundeinstellungen



  • Auswertung aktivieren: Dieser Haken sollte selbstverständlich gesetzt sein, wenn der Alarmserver scharf geschaltet ist.


  • Erlaubte Absender: Die Mailadresse von der aus die Mail versendet wird muss dort eingetragen werden (z.B. die Absenderadresse der Leitstelle). Gibt es mehrere Absender werden diese einfach mit einem Komma separiert eingetragen.


  • Abweichende Empfänger: Möchten Sie die Alarmierung der Leitstelle an eine alternative E-Mail Adresse senden? Die Leitstelle muss die Alarmierung nicht direkt an eine von DIVERA 24/7 generierte E-Mail Adresse senden. Die Empfänger Adresse ist frei wählbar, da die E-Mail der Leitstelle über die Weiterleitungsfunktion übermittelt werden kann. Hierzu geben Sie in das Feld „Abweichende Empfänger“ die alternative E-Mailadresse ein und die Weiterleitung erfolgt ganz automatisch.

    Wichtig hierbei: Der „Abweichende Empfänger“ muss ebenfalls im Feld „Erlaubte Absender“ eingetragen werden, damit die Weiterleitung erfolgen kann.


  • Leitstelle: Sie können Ihre Leitstelle auswählen.


  • Texterkennung bei Alarmierungen für eine übersichtliche Darstellung: Für zahlreiche Leitstellenbereiche existieren bereits Vorlagen für die Texterkennung bei Alarmierungen. Diese Vorlage wurde von DIVERA 24/7 individuell für die jeweilige Leitstelle erstellt und bezweckt eine übersichtlichere Darstellung der Einsatzdaten (Titel/ Adresse/ Text).
    Ist Ihre Leitstelle nicht dabei? Dann nutzen Sie einfach die 1:1 Darstellung.
    Individuell zugeschnitten Vorlagen zur Texterkennung können erheblich zur Übersichtlichkeit von Alarmierungen beitragen. Eine passende Vorlage kann jederzeit für Sie erstellt werden.
    Sprechen Sie uns gerne an! vertrieb@divera.gmbh


  • Unter-Empfänger:


    Wollen Sie gezielt einzelne Standorte alarmieren? Diese Funktion ist für alle PRO Nutzer wählbar. Hier klicken Sie bitte in der Drop-down Liste bei „Unter-Empfänger“ auf Standorte. Über die standortspezifische E-Mailadresse kann die Leitstelle nun die gezielte Alarmierung der Untereinheiten vornehmen.

    Wollen Sie gezielt die von Ihnen konfigurierten Gruppen alarmieren? Wählen Sie aus der Drop-down Liste bei „Unter-Empfänger“ den Unterpunkt „Gruppe“. DIVERA 24/7 generiert gruppenspezifische Alarmserver-Mailadressen, über die die Leitstelle gezielte Alarmierungen vornehmen kann.

    Möchten Sie gezielt Standorte und zusätzlich spezielle Gruppen alarmieren? In der standortübergreifenden PRO Version müssen Sie bei „Unter-Empfänger“ eine Auswahl treffen. Somit können Sie entweder „Standorte“ oder „Gruppen“ wählen und eine Kombination beider Optionen ist nur auf anderem Wege realisierbar:

    1.Das Zusatzmodul „Alarmserver“ kann für den jeweiligen Standort dazu gebucht werden.
    2.Die gezielte Alarmierung erfolgt über einen spezifischen Code/RIC. (Verlinkung)


  • Trennzeichen: Passt das Format der Mailadressen an.


  • Mitteilungen annehmen: Durch das hinzufügen von "news" in die Mailadresse können statt Alarmierungen auch Mitteilungen erstellt werden. (z.B. 7416.news@alarmserver247.com)


  • Texterkennung bei Mitteilungen: Es kann eine alternative Auswertungsvorlage genutzt werden.


  • Optionale Validierung: Wenn z.B. die Leitstelle auch sonstige Mails auf die Adressen verschickt, kann durch die optionale Validierung verhindert werden, dass diese Alarmierungen auslösen. Die Mail wird im Betreff oder Inhalt nach dem eingetragenen Keyword durchsucht und nur bei Übereinstimmung erfolgt eine Auslösung.


Die Übersicht Ihrer Alarmserver-Mailadressen finden Sie im Einstellungsbereich des Alarmservers. Hier finden Sie die einheitsspezifische und gruppenspezifischen Mailadressen.


Über die Einstellung "Unter Empfänger" lassen sich Unteradressen freischalten, mit denen einzelne Gruppen oder Einheiten gezielt durch die Leitstelle angesprochen werden können. Die Alarmierung wird dann nur für die ausgewählten Mitglieder ausgelöst.

Wünschen Sie eine gezielte Alarmierung per RIC?


Der Alarmserver von DIVERA 24/7 ist in der Lage die E-Mail der Leitstelle nach vorher festgelegten Zeichen- und/oder Zahlenkombinationen zu durchsuchen.

Eine gezielte Alarmierung von Gruppen ist also auch auf diese Weise realisierbar.

Damit der Alarmserver die von der Leitstelle alarmierten RICs den entsprechenden Gruppen zuordnen kann, müssen diese im Verwaltungsbereich des Browsers unter „Personal“>“Gruppen“ zugeordnet werden.



Die Alarmierungs-RIC ist frei wählbar, d.h. es können hier auch willkürlich gewählte Buchstaben- und Zahlenkombinationen eingetragen werden.

Der Begriff RIC beschreibt also nicht zwingend die Zahlenkombination der alarmierten POCSAG-Schleifen, sondern kann eine beliebige Zeichen- und Zahlenkette sein, die einmalig in den Mails vorkommt.

Beispiel:

Der Alarmserver durchsucht immer die gesamte E-Mail nach Übereinstimmungen von RIC'S bei Einheiten, Gruppen und Fahrzeugen. In dem obigen Beispiel wird davon ausgegangen, dass in der Alarmmail der Leitstelle die alarmierten Einsatzmittel mit Funkrufnamen aufgeführt sind. Wenn nur die DLK alarmiert ist, wird lediglich die DLK Schleife ausgelöst. Sofern das HLF alarmiert ist, wird die Gruppe "Vollalarm" alarmiert. Es können einer Gruppe mehrere RIC's zugewiesen werden, indem diese mit einem Komma getrennt werden. Auch RIC's mit Leerzeichen sind möglich, z.B. "FF Musterstadt“.


Der zentrale Alarmserver in der PRO-Version

In der PRO-Version kann entweder jeder Standorte einen Alarmserver aktivieren oder man verwaltet die Alarmierungen über eine zentrale Instanz in der PRO-Ebene.

Fall 1: Es werden immer vollständige Standorte ohne Untergruppen alarmiert

  • Option 1: Der zentrale Alarmserver kann über die Einstellung "Unter Empfänger" auf die Untereinheiten gestellt werden. Jede Untereinheit hat so Ihre eigene Mailadresse, über die sie alarmiert werden kann.
  • Option 2: In der Alarmdepesche tauchten eindeutige Identifizierungsmerkmale für die Einheiten auf, z.B. Funkrufnamen von Fahrzeugen oder die RIC's der Schleifen. Über das Feld RIC können so Einheiten, Gruppen und Fahrzeuge zugeordnet werden.

Fall 2: Jeder Standorte hat zusätzliche Schleifen, z.B. für Kleinalarm

In diesem Fall wäre nur eine Zuordnung mittels RIC möglich oder es müssten alternativ die Alarmserver der einzelnen Standorte dazugebucht werden, um Unter-Empfänger mit eigenen Mailadressen ansprechen zu können.

Zusammenführen von Einsätzen: Schutz vor Mehrfachalarmierung

Der Alarmserver von DIVERA 24/7 ist in der Lage Einsätze zusammenzuführen. Nachalarmierungen der Leitstelle lösen somit keine weitere Alarmierung aus. DIVERA 24/7 gewährleistet so eine schnelle und übersichtliche Einsatzplanung.

Wenn mit Informationen aus der E-Mail das Feld "number" belegt werden kann, z.B. durch eine eindeutige Einsatznummer, werden Mails für die Alarmierung entsprechend der API-Einstellungen (Verwaltung > Setup > Meldungen) zusammengeführt. 

Beim zentralen Alarmserver wird der Einsatz in der übergeordneten Ebene angelegt und für die Empfänger der Untereinheiten freigegeben, sodass diese sich auf den Einsatz zurückmelden können.